Russlands Frauenteam – Stuttgart, 01.10.2019

Samstag 5. Oktober – der Zweite Teil der Qualifikation der Frauen mit den letzten sechs Durchgängen startet um 9 Uhr in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle.

Es starten die Teams aus Großbritannien, Italien, Spanien, Niederlande, Mexiko, Japan, Argentinien, Russland, Ungarn, Schweiz, Brasilien und den USA.

Am Ende des Tages werden die besten zwölf Teams aus der Qualifikationen am Freitag und Samstag ihr Ticket für die Olympischen Spiele nächstes Jahr in Tokyo erhalten.

Die Top drei Teams von den Weltmeisterschaften im letzten Jahr sind bereits sicher qualifiziert. Das sind die USA, Russland und China. Somit werden nur noch neun weitere Team-Startplätze vergeben. 

Außerdem geht es um den Einzug in das Teamfinale hier in Stuttgart. Die besten acht Mannschaften der Qualifikation werden am Dienstag, den 8. Oktober, um diesen Titel kämpfen.

Das Highlight des Tages wird der Auftritt der amerikanischen Frauen, mit der mehrfachen Olympiasiegerin Simone Biles, sein. In ihren Übungen zeigt sie mehr und mehr Höchstschwierigkeiten und hat sich vorgenommen, mindestens eine von zwei Weltneuheiten am Samstag zu zeigen. Sofern diese Elemente fehlerfrei gelingen, werden der Triple Double (Boden) und der Double Double Dismount (Balken) nach ihr benannt. Die Amerikanerinnen starten im letzten Durchgang um 20 Uhr.

Am Morgen werden die Italienerinnen starten, deren Team aus einigen jungen Turnerinnen besteht. Sie sind die aktuellen Junior-Europameisterinnen und möchten ihren 12. Platzbei den Weltmeisterschaften im letzten Jahr verbessern.

Die Macher der WM (v.l.n.r.) W. Drexler (Präsident STB), F. Kuhn (OB Stuttgart), Dr. A. Hölzl (Präsident DTB), M.Watanabe (Präsident FIG) – eingerahmt von den offiziellen WM-Botschaftern C. Ponor und F. Hambüchen

Stuttgart steht unmittelbar vor der Eröffnung des Mega-Events Turn-WM 2019: Mehr als 540 Turnerinnen und Turner aus 92 Nationen gehen vom 4. bis 13. Oktober in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle an die Geräte. An zehn Wettkampftagen fallen 14 Entscheidungen, meist vor komplett ausverkaufter Halle. Für die Männer und Frauen des Turn-Teams Deutschland ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 das erklärte Ziel bei ihrer Heim-WM. Das WM-Motto „Neue Zeichen setzen“ verweist auch auf die Präsentation des Turnens in all seinen Facetten im Rahmen der WM.

„Kurz vor dem Auftakt der Titelkämpfe kann man sagen, dass das WM-Fieber Stuttgart und die Region erfasst hat“, so Dr. Alfons Hölzl, Präsident des Deutschen Turner-Bundes. „Wenn beim Podiumstraining der US-Amerikanerinnen über 1.500 Zuschauer in die Halle kommen und die deutschen Turnerinnen ihre Qualifikation vor ausverkauften Rängen absolvieren, dann ist der Funke wirklich übergesprungen. Wir wollen mit dieser Turn-WM begeistern und neue Zeichen für die Sportart setzen. Ich denke wir sind dafür nicht nur gut gewappnet, sondern bereits auf einem guten Weg.“

Nach 1989 und 2007 ist die Turn-Metropole Stuttgart bereits zum dritten Mal Austragungsort der Turn-WM. „Jetzt sind die Weltmeisterschaften nach Deutschland zurückgekehrt, das ist die Heimat des Turnens. Ich gratuliere den Organisatoren in Stuttgart von ganzem Herzen“, sagte FIG-Präsident Morinari Watanabe zur heutigen Auftakt-Pressekonferenz.

„Stuttgart ist eine Sport -und insbesondere eine Turnstadt“, so Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn. „Wir werden volle Hallen haben und erneut die besondere Beziehung der Zuschauer zu den Turnerinnen und Turnern erleben. Wir erwarten 100.000 Zuschauer, die sehr enthusiastisch und fachkompetent die Wettkämpfe begleiten werden. Ich danke den Athletinnen und Athleten, den Organisatoren, den Repräsentanten der Verbände und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, dass sie diese WM in dieser Weise ermöglichen.“ 

Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbundes: „Die Zuschauerresonanz ist überragend, wir haben bereits mehr als 90 Prozent der Tickets verkauft und erwarten Zuschauer aus aller Welt in der Halle. Wir sind stolz, den Athleten diese tolle Bühne für ihren Auftritt bieten zu können und wir freuen uns auf die Weltspiele der Turner in dieser sportbegeisterten Stadt! Wir tun, was wir versprochen haben und tragen die WM und Vielfalt des Turnens in die ganze Stadt.“

Catalina Ponor, dreifache Olympiasiegerin, und Medaillengewinnerin der WM 2007 in Stuttgart: „Es bedeutet mir viel, hier in Stuttgart WM-Botschafterin zu sein und den Athletinnen und Athleten Unterstützung zu geben. Es ist auch interessant, eine WM von der anderen Seite zu sehen. Ich bin sehr froh, diesen Job machen zu dürfen – es ist meine Familie, auf die ich hier treffe.“

Fabian Hambüchen, Olympiasieger und Reck-Weltmeister der WM 2007, über seine Rückkehr nach Stuttgart, diesmal als WM-Botschafter: „Es ist ein großes Déjà-vu, nach 12 Jahren hierher zurückzukommen. Es ist, als ob ich erst gestern hier war. Stuttgart ist definitiv der beste Platz fürs Turnen in Deutschland, die Atmosphäre, die Begeisterung und der Turnverstand hier sind einfach großartig. Es ist, wie gestern eine Zeitung geschrieben hat: Stuttgart ist das Wimbledon des Turnens. Und ich bin froh, als Botschafter dabei zu sein.“

Für das Turn-Team Deutschland der Frauen beginnt schon morgen, am 4. Oktober, ab 13.30 Uhr, in der WM-Qualifikation, der Kampf um die begehrten Olympia-Tickets. Die Männer starten am 6. Oktober, ab 19.30 Uhr in die Wettkämpfe. Um in Tokio dabei zu sein, müssen die deutschen Teams in der Qualifikation der WM einen der jeweils neun verbliebenen Teamstartplätze erringen.

Die DTB-Riege wird am Freitag bei der Qualifikation am Stufenbarren beginnen und in folgender Besetzung starten: Elisabeth Seitz (MTV Stuttgart), Emelie Petz (TSG Backnang), Kim Bui (MTV Stuttgart), Sarah Voss (DSHS Köln) und Pauline Schäfer (TuS Chemnitz-Altendorf).

Pauline Schäfer turnt in der Qualifikation für die verletzte Sophie Scheder

Wechsel im deutschen Frauen-Team kurz vor WM-Beginn: Ersatzturnerin Pauline Schäfer wird für Sophie Scheder ins Team rücken, die aufgrund einer Verletzung des Latissimus-Muskels die Qualifikation nicht bestreiten kann.

„Wir haben heute im Training noch einmal getestet, dann hat das Trainerteam entschieden, Sophie für die Qualifikation abzumelden“, so Sportdirektor Wolfgang Willam.

Morgen in der Qualifikation bestreiten drei Turnerinnen den Mehrkampf: Elisabeth Seitz, Sarah Voss und Emilie Petz, Pauline Schäfer wird am Balken zum Einsatz kommen.

„Ich freue mich riesig auf den Wettkampf, die Situation ist total verrückt“, sagte Pauline Schäfer. „Ich werde jetzt natürlich alles geben.“

Teamchefin Ulla Koch: „Die Gesundheit geht vor, wir wollen kein Risiko eingehen. Ein Einsatz von Sophie wäre unter diesen Umständen nicht zu verantworten. In Pauline haben wir eine Super-Turnerin, die nun für das Team kämpft.“

Wechsel im deutschen Frauen-Team kurz vor WM-Beginn: Ersatzturnerin Pauline Schäfer wird für Sophie Scheder ins Team rücken, die aufgrund einer Verletzung des Latissimus-Muskels die WM nicht bestreiten kann.

„Wir haben heute im Training noch einmal getestet, dann hat das Trainerteam entschieden, Sophie für die Qualifikation abzumelden“, so Sportdirektor Wolfgang Willam. Morgen in der Qualifikation bestreiten drei Turnerinnen den Mehrkampf: Elisabeth Seitz, Sarah Voss und Emilie Petz, Pauline Schäfer wird am Balken zum Einsatz kommen.

„Ich freue mich riesig auf den Wettkampf, die Situation ist toal verrückt“, sagte Pauline Schäfer. „Ich werde jetzt natürlich alles geben.“

Teamchefin Ulla Koch: „Die Gesundheit geht vor, wir wollen kein Risiko eingehen. Ein Einsatz von Sophie wäre unter diesen Umständen nicht zu  verantworten. Mit Pauline haben wir eine Super-Turnerin, die nun für das Team kämpft.“

Die Frauen vom Team Deutschland – 30.09.2019, Stuttgart

Die Weltmeisterschaft startet am Freitag mit dem ersten Tag des Qualifikationswettkampfes der Frauen. Die 12 Teams der jeweiligen Gruppen und weitere Einzelstarter werden im Laufe des Tages ihre Übungen an den Geräten absolvieren.

In sechs Durchgängen turnen Sportler aus Ukraine, Australien, Tschechien, Belgien, Ägypten, Deutschland, Nordkorea, Südkorea, Rumänien, Frankreich, China und Kanada.

Auf dem Spiel steht die Olympiaqualifikation-die 12 besten Teams nach beiden Tagen buchen Ihr Ticket für Tokyo 2020. Drei Teams haben sich bereits bei der WM in Doha im vergangenen Jahr dafür qualifiziert: USA, Russland und China.

Die USA und Russland treten morgen gegeneinander an. Heute haben diese Nationen also die Gelegenheit, die Qualifikation des jungen chinesischen Teams zu analysieren, das in der letzten Subdivision gegen 20 Uhr antritt.

Neben der Mannschafts-Olympiaqualifikation geht es für alle Turnerinnen (mit oder ohne Team) sowohl um die begehrten Einzelstartplätze für Olympia, als auch um die Startplätze für die folgenden Geräte-und Mehrkampffinals bei dieser WM. Die 24 besten Allrounder (mit maximal zwei Sportlerinnen pro Land) und die acht besten auf jedem Gerät (wiederum zwei pro Land) werden ins Finale einziehen.

Auch um einen Platz im Teamfinale wird geturnt. Die besten acht Teams qualifizieren sich für das Finale am 08. Oktober. Letztes Jahr erreichte Deutschland das Finale und hofft heuer natürlich, diesen Erfolg in diesem Jahr vor heimischem Publikum wiederholen zu können.

“Ein Schritt in die Zukunft” ist die Fujitsu-Technology, die die Kampfrichter zum ersten mal bei einer Turn-WM bei Ihren Entscheidungen unterstützt.

LAUSANNE (SUI) / TOKYO (JPN), 2 Oktober 2019

Die Turn-WM 2019 vom 4. bis 13. Oktober in Stuttgart markiert einen Meilenstein für das von Fujitsu Limited und dem Internationalen Turnverband FIG (Fédération Internationale de Gymnastique) gemeinsam entwickelte Projekt des Beurteilungshilfesystems mit künstlicher Intelligenz und 3D-Sensoren.

Zum ersten Mal wird das System offiziell in einem FIG-Wettbewerb als zusätzliches Hilfsmittel zur Beurteilung der Schwierigkeitsgrade von vier Turngeräten eingesetzt.

Insbesondere das Hauptwettkampfgericht – die Kampfrichter, die die Wettbewerbe überwachen – haben die Möglichkeit, auf das „Judging Support-System“ zurückzugreifen, um die Punktevergabe für Pauschenpferd, Ringe und Sprung bei Männern/Frauen zu überprüfen.

Die FIG und Fujitsu Limited begannen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2017 mit dem Ziel, ein Echtzeit-Bewertungssystem einzurichten, welches fair, effizient und punktgenau ist.

Die beiden Partner führten bei den Titelkämpfen 2018 in Doha eine technische Überprüfung durch, welche die FIG veranlasste, das Beurteilungshilfesystem dieses Jahr in Stuttgart einzuführen.

Nach erfolgreichen Tests beim Weltcup in Tokyo (April) und bei der Junioren-WM in Ungarn (Juni) gab die FIG grünes Licht für den ersten offiziellen Einsatz der Technologie, welcher nun hier in Stuttgart umgesetzt wird.

FIG-Präsident Morinari Watanabe, ein begeisterter Verfechter dieses Projekts, würdigt es als „großen Schritt in Richtung Zukunft“. Watanabe meint: „Die Turner stehen im Vordergrund. Sie widmen ihre Jugend diesem Sport, der ihnen Träume gibt und sie nach Großem streben lässt. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Träume durch einen einzigen Beurteilungsfehler zerstört werden können und somit all die Jahre harter Anstrengung bzw. Entbehrungen für umsonst sind. Kontroversen müssen der Vergangenheit angehören, und die von Fujitsu entwickelte Technologie wird das Vertrauen in das Urteilsvermögen stärken. “

Hiroyuki Sakai, Executive Vice President von Fujitsu, erklärt: „Wir freuen uns, dass unser Unterstützungssystem für Kampfrichter bei der Weltmeisterschaft 2019 in Stuttgart offiziell eingeführt wird. Durch diese Gelegenheit werden FIG und Fujitsu einen nachhaltigen Wert für das Turnen insgesamt schaffen und unsere partnerschaftlichen Aktivitäten im Sinne des olympischen Sportgedankens weiter voranschreiten.“

Das von Fujitsu und Fujitsu Laboratories entwickelte Hilfssystem für Wertungsrichter verwendet künstliche Intelligenz und 3D-Sensoren, um die Bewegungen jedes Turners zu erfassen und als numerische Daten zu analysieren. Es bietet eine dreidimensionale digitale Ansicht der ausgeführten Elemente mit einer Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten für Winkelmessungen, die alle dazu beitragen, ein faires und genaues Urteil abzugeben.

Die Fujitsu-Technologie wird von der übergeordneten Jury zusätzlich zum Instant Replay and Control System (IRCOS) verwendet, dem Video-Wiedergabesystem, welches die FIG seit der Weltmeisterschaft 2005 einsetzt. Beide Systeme bieten erhebliche Vorteile für die Überprüfung der Gymnastikübungen.

Die 2 Institutionen FIG und Fujitsu arbeiteten bzw. arbeiten an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Systems und planen, ihre Anwendung auf die anderen sechs Geräte in der Kunstturnen zu erweitern.

Die FIG sieht ein erhebliches Potenzial in der von Fujitsu entwickelten Technologie-nicht nur in Bezug auf die Bewertung, sondern auch in Bezug auf Ausbildung, Coaching und Training. Die bereitgestellten Daten können sowohl dazu beitragen, die Bewegungen der Turner zu verbessern, als auch die Körperhaltung zu korrigieren und damit das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Du hast noch Fragen zur An- und Abreise oder zum Wettkampfgeschehen? Dann schau mal auf unserer Besucherservice-Seite vorbei. Dort sind die Top-FAQs für dich zusammengefasst.

Simone Biles bei der Pressekonferenz in Stuttgart am 1. Oktober 2019.
Lebhaft, energisch und äußerst talentiert gilt die 1,42 Meter kleine US-Turnerin bereits bei vielen als die größte Turnerin aller Zeiten und ist klarer Favorit für den Mehrkampftitel hier in Stuttgart. 

Applaus und Jubelschreie gehören bei den Wettkämpfen der Turn-WM Stuttgart 2019 definitiv dazu, auch bei einem normalen Training? Eigentlich nicht – außer du bist Simone Biles. 

Hier in Stuttgart, Tage bevor die Wettkämpfe starten, haben sie und ihre Teammitglieder in einer Trainingshalle trainiert. Turner, Offizielle und Volunteers drängten sich im Eingangsbereich um einen flüchtigen Blick auf den Superstar zu erhaschen.

Als sie ihr neues Element am Boden turnte, einen Doppelsalto mit dreifacher Schraube – besser bekannt als „Triple Double“ – ging Applaus durch die Trainingshalle.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so schnell schaffe, das Element in meine Übung einzubauen,“ sagt die Olympiasiegerin von Rio. „Es fühlt sich nicht real an, obwohl es das ist.“

Es ist bereits zu einer Selbstverständlichkeit geworden, dass Tickets für Veranstaltungen mit der 22-jährigen Texanerin schnell ausverkauft sind. Aus diesem Grund haben auch die Organisatoren der Weltmeisterschaften entschieden, Tickets für ihre offizielle Trainingseinheit – dem Podiumstraining – in der Hauptarena anzubieten.

Biles platzte 2013 in die internationale Turnszene als nahezu Unbekannte. Seitdem gewann sie Gold im Mehrkampf bei jeden Weltmeisterschaften, an denen sie teilnahm. Gleichzeitig gewann sie etliche Gold Medaillen mit dem Team und im Geräteeinzel.

Nachdem sie 2016 in Rio den Mehrkampftitel gewann, wurde Biles zur bekanntesten Turnerin der Welt. Biles verkörpert das olympische Motto „höher, schneller, stärker“ und verblüfft die Welt mit ihren hohen Schwierigkeitsgraden an den Geräten. 

Jedoch ist Ruhm nichts mit dem sie sich wohl fühlt: 

„Ich glaube, wenn ich mich selbst als Superstar bezeichne, hätte ich eine höhere Erwartungshaltung an mich. Ich hätte mehr Druck. Am Ende des Tages bin ich auch einfach nur ein Mensch, noch bevor ich Simone Biles der Superstar bin.“

Simone Biles kann an jedem Gerät Medaillen gewinnen, wenn sie ihre Übungen sauber durchturnt – außer am Stufenbarren, der lange als eine Schwäche von ihr angesehen wurde.  Bei den Weltmeisterschaften 2018 in Doha gewann sie Silber. Wie viele Goldmedaillen sich Simone Biles in Stuttgart erhofft? Ihre Antwort dazu war bescheiden: 

„Ich gehe nie in einen Wettkampf, um ihn zu gewinnen – ich gehe in einen Wettkampf, um ihn so zu tunen, wie ich trainiere.“

Simone Biles startet ihren Wettkampf am Samstag um 20:00 Uhr in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart.

Fans & Besucher aufgepasst!

Deutsche Turnstars und weitere Idole hautnah bei exklusiven Autogrammstunden erleben

Ihr wolltet schon immer einmal Original Unterschriften von den Stars des Team Deutschland oder eine persönliche Widmung auf einem (gemeinsamen) Schnappschuss? An folgenden Tagen und Uhrzeiten habt Ihr die Chance dazu:

  • 05.10.2019, mit den Frauen vom Team Deutschland
    zwischen Durchgang 10/11 während der 2. Qualifikation der Frauen um ca. 17:15 – 18:15
  • 07.10.2019, mit den Männern vom Team Deutschland
    Zwischen Sub 5/6 :12:30-13:30 während der Wettkampfpause um ca. 12:30-13:30

Weitere Highlights sind die angesetzten Autogrammstunden mit unseren offiziellen WM-Botschaftern Catalina Ponor und Fabian Hambüchen, die Eure Herzen höherschlagen lassen werden:

  • 08.10.2019, nach dem Finale des Teamwettkampfs der Frauen: ca. 16:45 – 17:45
  • 09.10.2019, nach dem Finale des Teamwettkampfs der Männer: ca. 16:45 – 17:45
  • 11.10.2019, nach dem Mehrkampf-Finale der Männer: ca. 19:00 – 20:00

Kommt vorbei zu den jeweiligen Terminen im Foyer zwischen Hanns-Martin-Schleyer-Halle & Porsche-Arena (nach dem Info-Point rechts, Richtung Garderobe) und sichert Euch bleibende Erinnerungen. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, Eure Lieblingssportler einmal persönlich kennenlernen zu können!

Nach einer beeindruckenden Vorstellung im Podiumstraining am Montag können es die deutschen Frauen kaum erwarten, am Freitag in die Qualifikation zu starten.

„Es sind meine ersten Weltmeisterschaften und ich bin so aufgeregt vor Freitag“, sagt die jüngste Teamkollegin Emelie Petz. „Meine Familie und Freunde kommen, also kann ich es kaum erwarten. Es wird unglaublich!“

Petz genießt es, mit ihren älteren Teamkollegen zu konkurrieren. „Es ist wirklich cool, mit Kim Bui und Elisabeth Seitz zu konkurrieren“, sagt sie und fügt hinzu, dass sie ihr bei Bedarf Ratschläge und Ermutigungen geben.

Die 16-Jährige benötigt viel Rat. Sie plant, einen neuen Abgang vom Stufenbarren zu zeigen, der nach ihr benannt wird, wenn sie ihn erfolgreich landet.

Stufenbarren scheint eines der stärksten Geräte für das Turn-Team Deutschland zu sein, mit Olympia-Dritte Sophie Scheder und 2018 Weltmeisterin Elisabeth Seitz ebenfalls im Team.

Ich bin wirklich stolz darauf, mein Land hier in Stuttgart zu vertreten. Natürlich ist es motivierend zu wissen, dass die ganze Arena dich anfeuert. Ich denke, es wird uns antreiben und ich hoffe, dass wir von der Menge getragen werden.

Sophie Scheder, Turn-Team Deutschland

Für Seitz bedeuten diese Meisterschaften die Rückkehr zur vollen Fitness nach vier Operationen an ihren Füßen seit 2013. Es beschränkte ihr Training hauptsächlich auf Stufenbarren, wo sie nun eine Routine mit einem Startwert von 6,4 Punkten Ausgangswert hat.

„Alles ist gut gelaufen“, sagt sie nach dem Podiumstraining. „Ich hatte keinen Sturz oder Fehler, und ich bin froh, dass ich zurück bin und zeigen kann was ich kann.“

Sarah Voss ist ebenso begeistert von den Weltmeisterschaften. „Wir sind sehr gut vorbereitet. Alle unsere Freunde und Familie werden hier sein. Es wird ein unglaubliches Gefühl sein, eine so große Menge hinter uns zu haben.“

Das Team und ihre Erfahrung werden von der 30-jährigen Stuttgarterin Kim Bui zusammengehalten. Sie ist begeistert in ihrer Heimatstadt an die Geräte zu gehen, behält aber das Ziel im Auge.

„Wir wollen das Mannschaftsfinale erreichen, das unser Hauptziel für das Team“, sagt sie. „Alles andere ist nur ein Bonus!“

Die Qualifikationswettkämpfe der Frauen starten am Freitag, 4. Okrober 2019.

Für die Qualifikationswettkämpfe der Subdivisions 10 bis 12 mit den Top-Teams aus Russland, Brasilien und den USA sind bereits alle Tickets für die Turn-WM Stuttgart 2019 ausverkauft. Daher wurde das Podium Training der Frauen mit den US-Girls öffentlich gemacht. Die vierfache Olympia-Siegerin aus den USA Simone Biles wird bei den Weltmeisterschaften 2019 ihre neu kreierte Elemente zeigen, damit der Triple Double (Dreifach-Tzukahara) am Boden und der Double Double, auch Doppel-Tsukahara genannt, als Abgang am Balken offiziell in den Code de Pointage aufgenommen und offiziell nach ihr benannt werden.

Das Podium Training ist für die Turnerinnen die letzte Generalprobe vor dem Beginn der Qualifikationsswettkämpfe. Die Teams durchlaufen analog der Wettkampfreihenfolge die einzelnen Geräte und turnen dort jeweils ihre Wettkampfübung.
Erlebe das Team USA mit Simone Biles ab 20 Uhr live und hautnah bei ihrem letzten Training vor der Turn-WM Stuttgart2019.

Rotation der Subdivisions

Subdivision 10, ab 15.30 Uhr

  • Mixed 14: Beginn am Sprung
  • Argentinien: Beginn am Stufenbarren
  • Russland: Beginn am Balken
  • Mixed 18: Beginn am Boden

Subdivision 12, ab 20.00 Uhr

  • Brasilien: Beginn am Sprung
  • Mixed 19: Beginn am Stufenbarren
  • Mixed 3: Beginn am Balken
  • USA: Beginn am Boden

Subdivision 11, ab 18.00 Uhr

  • Mixed 22: Beginn am Sprung
  • Ungarn: Beginn am Stufenbarren
  • Schweiz: Beginn am Balken
  • Mixed 1: Beginn am Boden

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